Unser Quartier/ Politsatire

  • Warum Deutschland immer noch Entwicklungsland ist | REPORT MAINZ | SWR

  • Volker Pispers – Über Grüne und Linke
    Quelle: youtubeAnmerkung der Redaktion: Wir gratulieren Volker Pispers auf diesem Wege zu seinem runden Geburtstag !

 

Max Uthoff – Live auf der Bühne – Höhepunkte aus Gegendarstellung
Der Protagonist bemüht sich gleich zu Beginn seines aktuellen Solos um knallharte Desillusion: „Wo man singt, da lass‘ dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder. In diesem Sinne willkommen zu einem Abend ohne Musik!“ […] Atemberaubende Sprechgeschwindigkeit – Rhetorisch geschult (der Jurist lässt grüßen) und in geradezu atemberaubender Sprechgeschwindigkeit reiht Max Uthoff auch in seinem inzwischen dritten Solo Einfall an Einfall, präsentiert seine eigene Sicht auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, mediale Entgleisungen und die Auswüchse des politischen Systems. Er will aufklären und Zweifel säen. Mit einem Megafon bewaffnet verkündet er das Erfolgsrezept der herrschenden Klasse: „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“.
Quelle: Bayerischer Rundfunk

Heizkosten: Das lukrative Geschäft der Ableser

Heizkosten: Das lukrative Geschäft der Ableser | Video verfügbar bis 18.01.2018

Info-Box:

Inhalt in Kürze:

– Vermieter beauftragen Unternehmen mit dem Ablesen des Heizungsverbrauchs, die Kosten dafür tragen die Mieter

– Nur wenige Unternehmen teilen sich den Markt und fahren mit einer einfachen Dienstleistung erhebliche Gewinne ein.

– Hinter den Unternehmen stehen internationale Investoren.

– Das Bundeskartellamt hat Untersuchungen aufgenommen.http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/heizung-ableser-geschaeft-100.html

Teurer Wohnungsmarkt: Das Geschäft mit Medizintouristen

Teurer Wohnungsmarkt: Das Geschäft mit Medizintouristen | Video verfügbar bis 11.01.2018

Inhalt in Kürze:

Info-Box:

– Mehr als 100.000 Medizintouristen lassen sich jährlich in Deutschland stationär behandeln.

– Viele Staaten – gerade aus dem Nahen Osten – zahlen ihren Bürgern den Flug und die Behandlung in Europa.

– Das Zusammenleben zwischen Deutschen und Medizintouristen ist in diesen Wohnvierteln nicht immer einfach.

3.500 Euro pro Monat für eine Drei-Zimmer-Wohnung – kaum ein Deutscher würde so viel zahlen. Doch immer mehr Immobilienagenturen haben sich auf Medizintouristen spezialisiert und vermitteln Wohnungen auf Zeit. Wer verdient an dem Geschäft?

Immer mehr Agenturen bieten ihre Wohnungen Medizintouristen an

In Bonn-Bad Godesberg suchen wir mit versteckter Kamera eine Wohnung für vermeintliche Freunde aus Nahost. Der Vermieter spricht arabisch. Er zeigt uns eine einfache 2,5-Zimmer-Wohnung an einer vielbefahrenen Straße. Laut Vermieter soll sie etwa 120 Euro pro Tag, also 3.600 Euro im Monat kosten. Für Berufstätige kaum leistbar, nicht so für Medizintouristen. Sie kommen aus Nahost oder Russland. Immer mehr lassen sich in Deutschland stationär behandeln. Kamen 2006 noch gut 50.000 ausländische Patienten, waren es 2015 schon mehr als 100.000.http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/medizintouristen-100.html

 

Mietspiegel – falsche Berechnungsgrundlage auf Kosten der Mieter

Verzerrter Mietspiegel

Mietspiegel – falsche Berechnungsgrundlage auf Kosten der Mieter | Video verfügbar bis 01.11.2018

Info-Box:

– Bundesweit gibt es fast 1.000 Mietspiegel als Orientierung auf dem Wohnungsmarkt.

– Die Berechnungsgrundlagen sind aber irreführend.

– Der Mieterbund fordert dringend eine Reform des Mietspiegels.http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/Sendung-vom-01-11-2017-mietspiegel-100.html

 

 

Vorbild Deutschland? Diese 7 Grafiken zeigen, dass sich Österreich besser entwickelt

Wir zeigen in 7 Grafiken, warum man sich Deutschland nicht zum Vorbild nehmen sollte, dass sich Österreich bei Wohlstand, Industrieproduktion und auch der Beschäftigung besser entwickelt und wo das „deutsche Wirtschaftswunder“ bröckelt.
1.Österreichs Wirtschaft wächst stärker
Vergleicht man die Wirtschaftskraft der beiden Länder, also die Entwicklung des BIP, zeigt sich: In beiden Ländern wuchs die Wirtschaft, doch Österreich legte stärker zu. Zwischen 2005 und 2016 hat sich das deutsche BIP um 36,5 Prozent gesteigert, das österreichische um 38,1 Prozent. Auch beim BIP pro Kopf liegt Österreich vorne und hat sich im vergangenen Jahrzehnt besser entwickelt. Für Deutschland betrug das BIP pro Einwohner 38.100 Euro (2016), für Österreich 40.000 Euro. […]
5.In Deutschland verfällt die Infrastruktur
Deutschland investiert von Jahr zu Jahr weniger in seine Infrastruktur. Hat der Staat 1992 noch 0,73 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Infrastruktur gesteckt, lag der Anteil im Jahr 2015 nur noch bei 0,41 Prozent. Deutschland investiert um 0,9 Prozentpunkte weniger in die öffentliche Infrastruktur als Österreich.
Quelle: Kontrast.at

oh So schön ist Österreich:

Ähnlichkeiten und Unterschiede: ein Ländervergleich in sieben Punkten.

  1. Foto: flia

eine zwei großen Länder in Europa ähneln einander in Rechtsordnung und bei den meisten Sozialdaten so wie Deutschland und Österreich. In beiden Ländern wird bald gewählt, hier am 24. September, dort am 15. Oktober. Auch die Wirtschaftsdebatten ähneln sich.

Rente:

www.badische-zeitung.de

 

 

 

Mietkosten belasten Menschen in Großstädten immer stärker

 

b Vier von zehn Haushalten in deutschen Großstädten müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Das entspricht etwa 5,6 Millionen Haushalten, wie eine am Mittwoch vorgestellte Untersuchung der 77 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern durch die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergab. In gut einer Million Haushalte geht sogar mehr als die Hälfte des Einkommens für die Miete drauf.
c Die mittlere Mietbelastung in den Großstädten liegt bei 27 Prozent, wie die Studie ergab. Dabei gibt es hohe Unterschiede in den Städten: Während die Mieter in Chemnitz durchschnittlich nur 20,9 Prozent ihres Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden müssen und dort auch die Quadratmeterpreise im Vergleich am geringsten sind, liegt die Belastung in Bonn bei 30,3 Prozent. Diesem Spitzenwert nähern sich auch Neuss (30,1 Prozent), Köln (29,3 Prozent), Düsseldorf (29,2 Prozent) und Bremen (29,1 Prozent).
d Vergleichsweise weniger ihres Einkommens aufwenden müssen Verbraucher außer in Chemnitz auch in Heidelberg (21,4 Prozent), Wolfsburg (21,9 Prozent) sowie in den ostdeutschen Städten Leipzig, Dresden und Jena (jeweils knapp 23 Prozent).
e Die Forscher stellten zudem gravierende Unterschiede zwischen reicheren und ärmeren Haushalten bei der Belastungsquote fest: Während Haushalte mit höherem Einkommen durchschnittlich 17,2 Prozent davon für die Bruttokaltmiete aufwenden müssen, sind es bei den Haushalten an der Armutsgrenze 39,7 Prozent. In 54 der 77 untersuchten Städte müsse zudem durch wachsende Einwohnerzahlen von einem »angespannten Wohnungsmarkt« ausgegangen werden. Für ihre Studie untersuchte die Hans-Böckler-Stiftung Daten des Mikrozensus 2014.
f Quelle 1: Neues Deutschland
g Quelle 2: Hans Böckler Stiftung
Anmerkung Christian Reimann: Diese Studie verdeutlicht auch die Nutzlosigkeit der sog. Mietpreisbremse. Deutlich geworden ist außerdem, dass insbesondere die SPD bei diesem Thema eindeutig „gepennt“ hat. Wäre es ihr in den letzten vier Jahren ernsthaft um mehr Gerechtigkeit gegangen, hätte sie z.B. mit einer rot-rot-grünen Mehrheit für Entlastungen vor allem bei den Haushalten mit niedrigerem Einkommen sorgen können.
h Studie der Hans-Böckler-Stiftung: Mietpreise machen viele Berliner arm
Der Wert ist bedenklich. Berliner müssen im Mittel für ihre Mietwohnung knapp über 27 Prozent ihres Einkommens ausgeben. Das liegt über dem Mittelwert von 77 Großstädten, wie eine noch nicht veröffentlichte Studie der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung ermittelt. Vielen Haushalten bleibt nach der Mietüberweisung weniger Geld als der Hartz-IV-Satz bietet. Fachleute sind alarmiert und fordern mehr Investitionen in den Wohnungsbau für Geringverdiener.
j Die 90 Seiten starke Studie enthält Daten aus dem Mikrozensus zu Haushaltseinkommen, Wohnstandards, Miethöhen, Gebäudealter und Wohnungsgrößen für die 77 Großstädte, die 2014 mehr als 100 000 Einwohner zählten: Von Berlin mit einer Bevölkerung von damals 3,47 Millionen bis Siegen mit 100 325 Einwohnern. Die Studienautoren der Humboldt-Uni und der Frankfurter Goethe-Universität – darunter der Berliner Stadtsoziologe und Ex-Staatssekretär Andrej Holm – setzten dabei die Nettoeinkommen der 25,37 Millionen Großstadtbewohner ins Verhältnis zu den Mietniveaus vor Ort.
k Ergebnis: Während die Bewohner in den 77 Städten im Mittel 26,8 Prozent ihres Einkommens für die Miete ohne Heizung und Warmwasser aufzubringen haben, müssen die Berliner bereits 27,2 Prozent dafür zahlen. Die Mietbelastung in der Hauptstadt ist damit höher als in Stuttgart (27 Prozent). Zwar sind die Mieten in Stuttgart höher als in Berlin, doch wegen der niedrigeren Einkommen in Berlin ergibt sich eine höhere Belastung der Bewohner der Hauptstadt. Höher noch als in Berlin liegt die Mietbelastung mit 28 Prozent in Frankfurt am Main, München (28,3 Prozent), Hamburg (28,6 Prozent) und Köln (29,3 Prozent). Am geringsten ist sie mit 20,9 Prozent in Chemnitz, am höchsten mit 30,3 Prozent in Bonn.
l Quelle: Berliner Zeitung

 

a Wohnungsmarkt in Dortmund: Arm werden per Mieterhöhung

b Nach München und Hamburg, Köln und Berlin wird jetzt auch das Ruhrgebiet teuer. Trotzdem wollen CDU und FDP Mieterrechte einschränken.
c Für die MieterInnen der LEG Wohnen NRW GmbH in Dortmund war es ein Schock: In den Briefkästen ihrer Häuser zwischen Sonnenplatz, Neuem Graben und der Großen Heimstraße landete im Mai Post des Vermieters. Zwar sollte die betont positiv klingen: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir an Ihrem Haus Modernisierungsarbeiten durchführen werden“, schrieb die Tochter der börsennotierten LEG Immobilien AG an die BewohnerInnen des Häuserblocks in unmittelbarer Nähe des angesagten Dortmunder Kreuzviertels.
d Gleichzeitig aber kündigte die ehemals gemeinnützige Landesentwicklungsgesellschaft, die 2008 von der schwarz-gelben NRW-Landesregierung des CDU-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers privatisiert worden ist, massive Mieterhöhungen an: Zwischen 30 und 47 Prozent sollen die Mieten je nach Wohnungsgröße steigen.
e Quelle: taz
Anmerkung unseres Lesers J.A.: Dramatische Erhöhungen. Die genannten Mieten wären vielleicht um das teure Düsseldorf herum „normal“, aber nicht im armen Dortmund. Verkauft hat die Wohnungsbaugesellschaft also 2008 Schwarz-Gelb – ob die Mieterhöhungen vor der Landtagswahl 2017 eingegangen sind? Genau vor diesen Entwicklungen ist gewarnt worden. Fairerweise muss man sagen, dass auch die SPD, Grüne und leider auch DIE LINKE. in Regierungsverantwortung massenhaft öffentliche Wohnungsbaugesellschaften verkauft haben – Schwarz-Gelb verklärt aber den Notstand und das Drama zur „Marktwirtschaft“.
f Häuserkampf
g Die Flüwo, 1948 gegründet als gemeinnützige Flüchtlings-Wohnbaugenossenschaft, will drei ihrer ältesten Häuser abreißen. Die Mieterin Mary Schwarz kämpft mit aller Kraft dagegen. Andrej Holm, wohnungspolitischer Berater der Linken, fordert derweil eine neue Gemeinnützigkeit. Denn die Flüwo ist kein Einzelfall.
h „Ich habe in der DDR gekämpft, jetzt kämpfe ich hier wieder“, sagt Mary Schwarz, die in einer Wohnung der Flüwo-Genossenschaft in Stuttgart-Degerloch wohnt. 1982 kam sie in den Westen und nach kurzem Zwischenstopp in Esslingen nach Degerloch. „Da habe ich mich wie in einem Paradies gefühlt“, erinnert sie sich und fügt hinzu: „Nach der Wende ging’s bergab.“
i Damals hat sie 203,80 DM für ihre 42-Quadratmeter-Wohnung bezahlt. 2001 teilte ihr die Genossenschaft mit, dass das Haus, in dem sie wohnte, abgerissen werden solle, und bot ihr eine Ersatzwohnung an: gleich auf der anderen Straßenseite, wo sie heute noch wohnt. 55 Quadratmeter für 750 DM oder 359 Euro: fast das Dreifache bezogen auf den Quadratmeter und wegen der größeren Wohnfläche noch mehr.
j Alle drei Jahre sind Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erlaubt, in Gebieten, in denen es zu wenige Wohnungen gibt, um maximal 15 Prozent. Und seit Mary Schwarz in der neuen Wohnung lebt, kamen sie auch, alle drei Jahre so sicher wie das Amen in der Kirche. Heute bezahlt sie 555 Euro im Monat. Verglichen mit ihrer ersten Wohnung 1982 das fünffache und viermal so viel pro Quadratmeter.
k Mary Schwarz lebt von einer kleinen Rente. Nach Abzug der Miete bleiben ihr keine 300 Euro im Monat zum leben. Eine Zweizimmerwohnung für 900 Euro in den Neubauten gegenüber könnte sie sich heute nicht mehr leisten. Bisher hat sie alles hingenommen, wie alle, die hier wohnen. Ihre Nachbarin macht mehrere Jobs, deren Mann arbeitet in Schichtarbeit, um sich die Wohnung leisten zu können.
l Quelle: Kontext: Wochenzeitung

 

Film: Staatsgeheimnis Bankenrettung von 2013
Im Verlauf der sog. Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland sahen sich gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber wohin floss und fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Der Wirtschaftsjournalist Harald Schumann hat nach Antworten gesucht.
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/finanzmaerkte/178188/der-film-staatsgeheimnis-bankenrettung

 

 

Seniorenarbeit in NRW
Aktuelle Meldungen aus der Seniorenarbeit in NRW

Netzwerk Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft

Qualifizierungen und Veranstaltungen für die altengerechte Quartiersentwicklung
Veröffentlicht am 31. Januar 2017 von m.g.
Antworten

Von der Vision zur Realität
Die Menschen eint mehrheitlich der Wunsch, das Leben in den vertrauten sozialen und räumlichen Bezügen, also in ihrem „Quartier“, selbstbestimmt gestalten zu können. Für eine erfolgreiche altengerechte Quartiersentwicklung sind viele verschiedene Bausteine, Ideen und engagierte Akteure notwendig.
Weiterlesen →

https://nachbarschaft-heute.de/aktuelles-2/

 

 

Bürgerantrag von 2013

Ordnungs Amt
Berliner Freiheit
53111 Bonn

Betr: BN-Beuel Friedrich-Breuer-Str.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bonn/Beuel, 30.07.17

auf Gehwegen und an deren Zu- und Abgängen werde ich und andere Fußgänger immer häufiger behindert bzw. gefährdet. Selbstverständlich können Sie nicht alle Einzelheiten Ihres Aufgabenbereichs im Blick haben, dennoch habe ich Anlass zur Kritik hinsichtlich Ihrer Zuständigkeit und möchte Sie auf folgende Missstände aufmerksam machen.

Durch lose/hervorstehende bzw. fehlende Bodenplatten/ Pflastersteine, die die Gehwegqualität unzumutbar beeinträchtigen, besteht Unfall- und Stolpergefahr für FußgängerInnen bzw. werden die Maßgaben zur Barrierefreiheit nicht berücksichtigt.
Bitte kommen Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nach und beheben den Schaden oder leiten mein Schreiben an den zuständigen Baulastträger weiter.

Durch abgestellte Fahrräder (z.B.vor dem Kino und Eiscafe Olivotti) wird der Raum für FußgängerInnen stark eingeschränkt bzw. werden die Maßgaben zur Barrierefreiheit nicht berücksichtigt.
Bitte kommen Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nach und beheben den Missstand, oder leiten mein Schreiben an den zuständigen Baulastträger weiter.

ich stelle mir die Frage, ob
es sich bei der Aufstellung der Tische/ Stehtische/ Stühle vor dem Eiscafe Olivotti, Bäckerei Kamps, Kaffee Cultura und Tchibo_ect. auf der Friedrich Breuer Str. in 53225 Bonn auf dem Gehweg um eine genehmigte Sondernutzung handelt?
Falls nicht, bitte ich Sie als zuständige Behörde der Sache nachzugehen, da der Raum für FußgängerInnen und die Barrierefreiheit stark einschränkt/ blockiert wird. Der Gemeingebrauch wird hier beeinträchtigt. Falls Sie jedoch die Genehmigung erteilt haben, bitte ich Sie zu überprüfen, ob die Genehmigung in Ihrem Sinne ausgeführt wird. Falls Sie nichts zu beanstanden haben, bitte ich Sie um Benachrichtigung, auf welcher Grundlage Sie die Genehmigung erteilt haben.

… es sich bei der Aufstellung des scheinbar privaten/gewerblichen Fahrradständers vor dem „Kino Filmbühne“und andere um eine genehmigte Sondernutzung handelt? Falls nicht, bitte ich Sie als zuständige Behörde der Sache nachzugehen, da der Raum für FußgängerInnen und die Barrierefreiheit stark einschränkt/ blockiert wird. Der Gemeingebrauch wird hier beeinträchtigt.

die Bepflanzung auf der Fr.-Breuer-Str. wird zur Parteiwerbung bzw. die Umrandung als Abstellfläche für Fahrräder benutzt. Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h dürfte kaum eingehalten werden.

… es sich bei der Aufstellung der Stelltafeln/ Kundenstopper bei versch. Gewerbetreibenden um eine genehmigte Sondernutzung handelt? Falls nicht, bitte ich Sie als zuständige Behörde der Sache nachzugehen, da der Raum für FußgängerInnen und die Barrierefreiheit stark einschränkt/ blockiert wird.
Der Gemeingebrauch wird hier beeinträchtigt.

… es sich bei den Geschäftsauslagen (z.B. Kodi, Lotto u.a.) um eine genehmigte Sondernutzung handelt? Denn sie beanspruchen mehr als die genehmigungsfreien 1,50 Meter Breite, die man vor einem Gebäude nutzen darf. Falls nicht, bitte ich Sie als zuständige Behörde der Sache nachzugehen, da der Raum für FußgängerInnen und die Barrierefreiheit stark einschränkt/ blockiert wird. Der Gemeingebrauch wird hier beeinträchtigt.

Die Verkehrssicherungspflicht erschließt sich aus der Schadensersatzpflicht §823 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Die geschilderte Situation übersteigt die zumutbare Eigenverantwortung und stellt in jedem Fall eine Gefahrenquelle dar, die es vom Verantwortlichen zu sichern gilt. Der Bereich wurde offensichtlich nicht regelmäßig auf Mängel/ Schäden geprüft.

Der Sondernutzung ist laut Straßengesetz im Normalfall zu zustimmen, vorausgesetzt der Gemeingebrauch (Straßengesetz der Länder) wird nicht behindert, dies ist hier jedoch der Fall und drängt zum Handeln. Der Straßenabschnitt „Friedrich-Breuer-Str“. bietet nicht genügend Platz.

Eigentlich sollte Sondernutzung schon präventiv in der Planung und Dimensionierung des Straßenraums berücksichtigt werden. (EFA, 3.2.2, 1.2, RASt, 5.1.2)
Der beschriebene Umstand überschreitet teilweise den zulässigen Raum von 1,50 Meter, den jeder Anwohner vor seinem Haus nutzen darf.
Außerdem wäre es hilfreich, wenn es einheitliche Regelungen gäbe, an denen man sich orientieren kann, damit nicht jeder Fall auch ein Sonderfall ist. Dies macht es mir als Bürger leichter, Verstöße einzuordnen und erspart Ihnen viel Arbeit.

Wie Sie sicherlich wissen, ist Barrierefreiheit spätestens seit 2002 mit dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetz im Bau- und Verkehrswesen einzuhalten. Ein Maßstab an dem sich behördliches Handeln orientieren sollte und der mit dem 2011 erschienen Werk „Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen“ (H BVA) klar ausformuliert und ausdifferenziert wurde. Hier wird deutlich gesagt: „Dabei soll der gesamte lichte Raum (Gehbereich/Verkehrsraum und Sicherheitsraum) von Hindernissen und Einbauten freigehalten werden.“ (H BVA, 3.2.1) Es sollte ein empfohlenes Mindestmaß von 2,70 Meter für den Gehweg eingehalten werden, sowie für ausreichende Markierungen und Leitinformationen gesorgt werden. Bei Sitzmöbeln ist ein Mindestabstand von 60 cm, bei Fahrradständern mindestens 1,50m für die entsprechende Nutzung einzuplanen, um die Freihaltung der Gehwege zu sichern.
Den beschriebenen Missstand habe ich am 30.08.16 in der Friedrich-Breuer-Str. vor der Hausnummer: Eiscafe Olivotti in Bonn-Beuel beobachtet
Das führt schließlich dazu, dass die Gehwege unbenutzbar/gefährlich werden und damit für mich als Bürger unbegehbar.

Diese Umstände bestehen nun schon seit längerer Zeit, ohne dass es Zeichen der Besserung/ Bearbeitung gibt. Diese Beobachtung ist kein Einzelfall, sondern schon zum wiederholten Mal vorgekommen. (siehe mein

Bürgerantrag: Einrichtung einer Fussgängerzone Friedrich-Breuer-Str. von 2013, Parken verbieten)

Ich bin wegen diesem Anliegen schon mehrmals mit Ihnen (Stadt Bonn und Beuel) in Kontakt getreten, konnte bis jetzt aber leider noch keine Verbesserung/Maßnahmen auf diesem Strassenabschnitt feststellen und hoffe, dass Sie dem Versäumnis bald abhelfen.
Die beschriebenen Hindernisse begrenzen die Gehwegbreite auf 1,-Meter und unterschreiten damit sogar noch das Mindestmaß der geltenden Vorgaben von 1,50 (an dörflichen Hauptstraßen, Wohngebieten, Baustellen) / 2,20 (an Seitenraum-Gehwegen). Auch die Regelvorgabe der RASt von 2,50 Meter Gehwegbreite wird scheinbar völlig außer Acht gelassen.

Als Anwohner bin ich nicht bereit die Verschulden anderer mit meinem Freiraum/ Geld/ Sicherheit zu bezahlen/ auszugleichen. Bitte sorgen Sie dafür, dass die Haftung auch an die entsprechenden Verantwortlichen weitergegeben wird.

Da Sie die zuständige Behörde für Ordnung sind bitte ich Sie, sich zeitnah der Sache anzunehmen und die Angelegenheit nicht an Dritte weiter zu reichen. Das kostet nur unnötig Zeit und Geduld.
Bitte informieren Sie mich über Ihre Aktivitäten in dieser Angelegenheit. Ich erwarte Ihre Antwort innerhalb der nächsten 14 Tagen

Ps. weiterhin bitte ich Sie die Fussgängerampeln Grünphasen zu verlängern, damit auch die gehbehinderte Oma eine Chance hat wohlbehalten über die Strasse zu kommen.

FgÜ Aggressives heranfahren/schneiden – Nötigung zum „schneller gehen“ unterbinden . FgÜ ausreichende Beleuchtung überprüfen

Wussten Sie, dass nach deutschem Verkehrsrecht die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer sogar wichtiger ist als der Erhalt der Flüssigkeit des Autoverkehrs? Es ist wirklich so! So steht es in der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO)

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Fokus 2/2017: Mitverantwortlich und engagiert in der Nachbarschaft
https://www.forum-lernen.de